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IDA-NRW (Hg.): Opferperspektive: Beraten – Unterstützen – Solidarisieren, Überblick 3/2012

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe der Zeitschrift des IDA-NRW ist die Opferperspektive. Birgit Rheims stellt die Arbeitsweise der neu eingerichteten Beratungsstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt im Rheinland (OBR) vor. Anne Broden beschreibt Konsequenzen der Gewalt für die Opfer sowie das soziale Umfeld und Roland Roth geht den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Gewalt nach.

 

Infomaterial: pdfOpferperspektive-Beraten-Unterstuetzen-Solidarisieren.pdf

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland – Qualitätsstandards für eine professionelle Unterstützung, hrsg. v. der Arbeitsgruppe Qualitätsstandards der Beratungsstellen, Berlin 2014

Beratungsstellen für Betroffene rechter Gewalt in Deutschland, die sich in professioneller Weise der Opferperspektive verpflichtet haben, verdeutlichen in der Broschüre das eigenständige Profil des Handlungsfeldes. Die Besonderheiten rechter Gewalt, der gesellschaftliche und politische Wirkrahmen der Gewalttaten sowie die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der verschiedenen Betroffenengruppen begründen die zielgruppenspezifische Ausrichtung und die damit verbundenen Ziele, Arbeitsweisen und handlungsleitenden Konzepte.

Infomaterial: pdfQualitaetsstandards.pdf

Matthias Quent, Daniel Geschke, Eric Peinelt: Die haben uns nicht ernst genommen. Eine Studie zu Erfahrungen von Betroffenen rechter Gewalt mit der Polizei, Neudietendorf 2014

"Die haben uns nicht ernst genommen" – der Titel der von ezra (Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen) herausgegebenen Studie resumiert Erfahrungen und Wahrnehmungen vieler von rechter und rassistischer Gewalt Betroffenen mit der Arbeit der Polizei. Auf Grundlage einer Befragung von 44 Betroffenen in Thüringen werden ausführlich Prozesse der primären, sekundären und tertiären Viktimisierungund psychoslogische, physische und soziale Viktimisierungsfolgen beschrieben. Abschließend werden Empfehlungen und Wünsche der Betroffenen zusammengefasst.

Infomaterial: pdfDie-haben-uns-nicht-ernst-genommen.pdf

VBRG (Hg.): Im Fokus von Neonazis. Rechte Einschüchterungsversuche auf der Straße – zu Hause und im Büro – bei Veranstaltungen – im Internet, Berlin 2017

Der Ratgeber für Betroffene und Unterstützer_innen nimmt Anfeindungen von Neonazis und bedrohliche Situationen in den Blick, die unterhalb der Schwelle zur körperlichen Gewalt liegen. Was tun bei Bedrohungen, Mobbing oder Diffamierungen, bei Hetzkampagnen oder zielgerichteteten Sachbeschädigungen? Der Ratgeber zeigt Betroffenen Reaktionsmöglichkeiten und sinnvolle Vorkehrungen auf, die Mut machen und eine praktische und solidarische Hilfe sein sollen.

Aus dem Inhalt:

  • Drohkulisse als Strategie
  • Soll ich Anzeige erstatten?
  • Normale Reaktion auf unnormale Ereignisse
  • Hinweise für Unterstützerinnen
  • Hilfreiche Adressen und Handreichungen

Ratgeber für Betroffene: pdfVBRG: Im Fokus von Neonazis.pdf

VBRG (Hg.): Unterstützung nach einem rassistischen Angriff. Ein Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache, Berlin o. J.

Viele nach Deutschland geflüchtete Menschen sind von rassistischer Gewalt betroffen. Der Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache gibt einen kurzen und leichtverständlichen Überblick, was Betroffene nach einem rassistischen Angriff tun können.

Aus dem Inhalt:

  • Was Sie unmittelbar nach der Tat tun können
  • Was nach der Tat passiert
  • Wie Sie mit der Tat umgehen können
  • Angebot der Opferberatungen
  • Kontakt zu den Opferberatungsstellen

Ratgeber für Betroffene: pdfVBRG: Ratgeber für Geflüchtete.pdf

OBR (Hg.): Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? Mögliche Schritte und juristische Tipps für Betroffene, Angehörige, Zeugen und Zeuginnen, Düsseldorf 2014

Der Ratgeber richtet sich an Menschen, die eine rechtsmotivierte oder rassistische Gewalttat erlebt haben, an ihre Angehörige und Freundeskreise sowie an Zeugen und Zeuginnen eines Angriffs. Wer Opfer einer solchen Gewalttat geworden ist, sieht sich häufig aus dem Alltag gerissen, verletzt und verängstigt und steht oft Fragen gegenüber, mit denen er oder sie sich bisher noch nie beschäftigen musste: Soll ich Anzeige bei der Polizei erstatten? Was passiert nach einer Strafanzeige? Brauche ich einen Anwalt oder eine Anwältin? Oder: Was ist der Unterschied zwischen einem Strafprozess und einer Zivilklage? Der Ratgeber zeigt auf, worauf direkt nach einem Angriff zu achten ist, gibt einen Überblick über den Ablauf eines Ermittlungsverfahrens und eines Strafprozesses und informiert über mögliche Entschädigungsleistungen sowie psychische Folgen eines Angriffs.

Die Publikation kann in deutscher und türkischer Sprache gegen eine Versandkostenpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der Portokosten unter www.ida-nrw.de bestellt werden.

Ratgeber für Betroffene: pdfOBR: Was tun.pdf

OBR (Hg.): Sağcı ve ırkçı saldırıdan sonra ne yapılmalı? Mağdurların, mağdur yakınlarının ve şahitlerin bu konuda bulunabilecekleri girişimler ve hukuki anlamda ne tür yardımlar alabilirler, Düsseldorf 2014

Die Publikation kann in deutscher und türkischer Sprache gegen eine Versandkostenpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der Portokosten unter www.ida-nrw.de bestellt werden.

Ratgeber für Betroffene: pdfOBR: Sagci-ve.pdf

Opferberatung Rheinland (Hg.): Der NSU-Prozess in München. Praktische Hinweise zum Gerichtsprozess für Betroffene des Nagelbombenanschlages in der Keupstraße, Düsseldorf 2014

Die Broschüre wurde mit Blick auf die bald anstehende Verhandlung des Anschlages in der Kölner Keupstraße vor dem Oberlandesgericht München erstellt. Die Autoren Julian Muckel und Hendrik Puls geben einen Überblick, wie sich Abläufe vor Gericht gestalten, welche Rechte und Pflichten Zeug_innen und Zuschauer_innen haben und worauf es sinnvoll ist, bei einem Besuch der Verhandlung zu achten. Die Broschüre informiert zudem über außergerichtliche Entschädigungen, die Initiative „Keupstraße ist überall“ und nützliche Kontakte.

Ratgeber für Betroffene: pdfOBR: Der NSU Prozess in München.pdf

Opferberatung Rheinland (Hg.): Münih'teki NSU Davası. Keupstraße'deki çivili bomba saldırısı mağdurları davası için pratik bilgiler, Düsseldorf 2014

Die Broschüre wurde mit Blick auf die bald anstehende Verhandlung des Anschlages in der Kölner Keupstraße vor dem Oberlandesgericht München erstellt. Die Autoren Julian Muckel und Hendrik Puls geben einen Überblick, wie sich Abläufe vor Gericht gestalten, welche Rechte und Pflichten Zeug_innen und Zuschauer_innen haben und worauf es sinnvoll ist, bei einem Besuch der Verhandlung zu achten. Die Broschüre informiert zudem über außergerichtliche Entschädigungen, die Initiative „Keupstraße ist überall“ und nützliche Kontakte.

Sie steht in deutscher und türkischer Sprache als PDF Datei zur Verfügung. Hier die türkische Version:

Ratgeber für Betroffene: pdfOBR: Mnihteki NSU Davas.pdf

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt (Hg.): Was tun nach einem rassistischen Angriff?, Magdeburg, o. J.

Die Broschüre gibt Betroffenen einen Überblick über ihre Rechte. Sie erschien 2009 in englischer und französischer Sprache in aktualisierter Auflage. In einzelnen Kapiteln werden die wichtigsten Fragen ausführlich beantwortet, z. B: "Was passiert, wenn ich eine Anzeige stelle?" oder "Warum brauche ich einen eigenen Anwalt und was bedeutet Nebenklage?" Mit Blick auf betroffene Migrant_innen und Flüchtlinge werden zudem mögliche Aufenthalts-rechtlichen Konsequenzen eines laufenden Ermittlungsverfahrens thematisiert.

Ratgeber für Betroffene: pdfWas tun.pdf

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt (Hg.): Was tun nach einem rechten Angriff?, Magdeburg, o. J.

Der Ratgeber wendet sich an alle, die in ihrem Alltag rechte Gewalt erleben. Was passiert, wenn ich eine Anzeige stelle? Wie läuft ein Strafverfahren ab? Warum fragen die alles noch einmal? Was ist mit Schmerzensgeld? Was mache ich mit meinen Ängsten? Dies sind nur einige der Fragen, auf die in der Broschüre informative Antworten in verständlicher Sprache gegeben werden. Abschließend finden sich Musterbriefe an Behörden.

Ratgeber für Betroffene: pdfMOB: WasTun.pdf

LOBBI e.V. (Hg.): Im Fokus von Neonazis - Rechte Einschüchterungsversuche, Neubrandenburg 2012

Menschen, die sich gegen Rechts engagieren, sind häufig von Einschüchterungsversuchen durch Neonazis betroffen. Hierzu zählen Angriffe auf Wohnhäuser und Büros, die Veröffentlichung von Namen und Fotos auf Neonazi-Websites und bedrohliche Situationen bei Veranstaltungen. In der Broschüre werden Empfehlungen zum Umgang mit verschiedenen Bedrohungssituationen und praktische Hinweise für die solidarische Unterstützung von Betroffenen gegeben.

Ratgeber für Betroffene: pdfLOBBI - Im Fokus von Neonazis.pdf